Hallo zusammen,
wir betreiben einen zentralen Exchange-Server mit dem NoSpamProxy (NSP) als zentrales Mail-Gateway.
Unser Szenario:
Trotz dieser gesetzten Haken bleibt der Fehler absolut identisch und die Mails werden nicht korrekt transparent durchgereicht. Es scheint, als würde der NSP die Mail dennoch blockieren oder fehlerhaft behandeln, weil er den PGP-Inhalt nicht auflösen kann.
Unsere Frage:Wie sieht der korrekte Best-Practice-Weg aus, um PGP-Traffic für bestimmte Empfänger (die Leitstelle) komplett an der Entschlüsselung vorbeizuleiten, ohne dass das S/MIME-Regelwerk für die restliche Verwaltung beeinträchtigt wird?Müssen wir hierzu eine eigene Mail Flow Regel mit höchster Priorität für die Leitstelle bauen, in der die Aktion „S/MIME- und PGP-Überprüfung sowie Entschlüsselung“ komplett fehlt, oder kollidiert das dann mit dem gewünschten S/MIME-Verkehr der Leitstelle?
Über eure Hilfe und einen konkreten Konfigurations-Tipp würden wir uns sehr freuen!
wir betreiben einen zentralen Exchange-Server mit dem NoSpamProxy (NSP) als zentrales Mail-Gateway.
Unser Szenario:
- Für die reguläre Verwaltung nutzen wir standardmäßig S/MIME über den NSP.
- Unsere angeschlossene Außenstelle läuft über dieselbe Exchange- und NSP-Infrastruktur, nutzt extern für ihre Kommunikation allerdings GnuPG (PGP).
- Da wir die PGP-Schlüssel der Leitstelle nicht auf dem NSP verwalten, müssen diese Mails das Gateway zwingend unbehandelt und unverändert passieren, während S/MIME für die Verwaltung normal weiterlaufen muss.
Wir haben daraufhin in den Krypto-Aktionen unter „Entschlüsselungsrichtlinien“ den Haken bei „Akzeptiere PGP-verschlüsselte E-Mails oder Anhänge, wenn der Entschlüsselungsschlüssel fehlt“ gesetzt. Bei den Überprüfungsrichtlinien für PGP wurden zudem alle Signatur-Prüfungen deaktiviert.„OpenPGP-Entschlüsselung: Die E-Mail konnte nicht entschlüsselt werden. Der notwendige Entschlüsselungsschlüssel konnte nicht gefunden werden. Einer der Schlüssel mit der folgenden ID ist notwendig...“
Trotz dieser gesetzten Haken bleibt der Fehler absolut identisch und die Mails werden nicht korrekt transparent durchgereicht. Es scheint, als würde der NSP die Mail dennoch blockieren oder fehlerhaft behandeln, weil er den PGP-Inhalt nicht auflösen kann.
Unsere Frage:Wie sieht der korrekte Best-Practice-Weg aus, um PGP-Traffic für bestimmte Empfänger (die Leitstelle) komplett an der Entschlüsselung vorbeizuleiten, ohne dass das S/MIME-Regelwerk für die restliche Verwaltung beeinträchtigt wird?Müssen wir hierzu eine eigene Mail Flow Regel mit höchster Priorität für die Leitstelle bauen, in der die Aktion „S/MIME- und PGP-Überprüfung sowie Entschlüsselung“ komplett fehlt, oder kollidiert das dann mit dem gewünschten S/MIME-Verkehr der Leitstelle?
Über eure Hilfe und einen konkreten Konfigurations-Tipp würden wir uns sehr freuen!