Hallo Reiner,
Wir nutzen(!) gerade 4000 Enc und 2000 Largefile Lizenzen, mit Luft nach oben.
Wie du selbst schon angedeutet hast, gibt es hier kein allgemein gültiges Muster. Das Ganze muss immer im Kontext der jeweiligen Umgebung betrachtet und bewertet werden. Ein wichtiger Faktor ist dabei auch, wie intensiv das System genutzt wird, insbesondere wie viele Dateien tatsächlich geteilt bzw. verarbeitet werden. Davon hängt am Ende mehr ab, als man zunächst vielleicht denkt.
Was ich in dem Zusammenhang noch ergänzen möchte: Je nach Dimensionierung sollte man im Hinterkopf behalten, dass der SQL Server Express eine maximale Datenbankgröße von 10 GB hat. In Kombination mit einem Web Portal wird dieses Limit zwar erfahrungsgemäß eher selten erreicht, trotzdem kann es – gerade bei wachsender Nutzung – irgendwann relevant werden.
Des Weiteren sollte man das Thema Backup ab einer gewissen Größe nicht unterschätzen. Mir ist bewusst, dass es sich primär um eine Plattform für den Datenaustausch handelt – in der Praxis interessiert das den Endnutzer im Zweifel aber wenig. Gerade im Worst Case (z. B. bei Malware-Befall) ist man froh, wenn man auf eine funktionierende Sicherung zurückgreifen kann.
Abgesehen davon möchte ich dir folgenden Beiträge mitgeben:
Hallo,
ich möchte gerne die Datenbank der WebPortal-Rolle von einem alten dedizierten SQL-Server zu einem neuen dedizierten SQL-Server migrieren.
Leider finde ich dazu keine inhatliche Dokumentation, wo ich den DB-Connection-String auf dem WebPortal-Server anpassen kann.
Wie gesagt es geht nur um die DB, die auf einem dedizierten SQL-Server läuft, der WebPortal-Server soll erhalten bleiben.
Für die Intra-Rolle kann ich das im CommandCenter durchführen, für die WebPortal-Rolle fehlt dort die Möglichkeit.
Gibt es dazu Informationen, bzw. eine eigene Vorgehensweise?
Vielen Dank
Michael
Daher bin ich sehr gespannt in welchen Fällen der Eintrag notwendig ist.
dann wenn, wie es in der Doku steht, Gateway und Webportal auf dem Server laufen
Das Gateway verbindet sich ja zum Webportal und wenn der Name zu sich selbst auflöst, dann verhindert das MS default Setting einen connect... deswegen braucht es immer eine Ausnahme auf den DNS Namen wenn beides auf der selben Maschine liegt.
Bitte auf jeden Fall die aktuelle Dokumentation beachten.
Anzahl Server: Ich würde immer auf 2 gehen, Redundanz sowie Update-/ Wartungsfreundlichkeit.
Wenn man eine Layer-7-Redundanz plant (und diese auch wirklich benötigt), sollte man die zugrunde liegende Infrastruktur nicht außer Acht lassen. Die entscheidende Frage ist: Geht es lediglich darum, dass das Portal beispielsweise während Updates von NSP, Windows etc. weiterhin erreichbar bleibt – oder soll auch die gesamte Infrastruktur redundant ausgelegt sein?
Dazu zählen unter anderem Komponenten wie Load Balancer, Web Application Firewall, klassische Firewalls und letztlich auch die Internetanbindung.
Gerade im aktuellen Design der Web-Portal-Rolle und deren Abhängigkeiten ergeben sich hier zahlreiche Möglichkeiten und Ansätze, die je nach Anforderungen unterschiedlich bewertet werden müssen.
Gruß,
Daniel