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SQL Express Updates

mabu

Well-known member
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19 Dezember 2019
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Hallo.

Nach unserer Migration des NSP auf aktuelle Windows-Server und dabei auch dem Wechsel auf jeweils eine aktuelle SQL Express-Installation auf Intranet- und Gatewayrolle muss ich am Wochenende erstmalig ein CU für SQL Express installieren.

Normalerweise entferne ich vor einem NSP-Update nur die in Empfangskonnektoren zugeordneten Gatewayrollen (dann Herunterfahren der NSP-Server, Snapshots, Neustart und los geht es mit Windows- und NSP-Updates).

Gibt es dazu Hinweise, was ich evtl. im Vorfeld beachten sollte? also sowas wie "NSP-Dienste beenden, damit wirklich nichts auf die Datenbank zugreift"?

Ich kann auch noch nicht einschätzen, wie lange es dauern wird, bis das Update (CU3 müsste es sein) überhaupt für die Installation brauchen wird.

Danke vorab für Eure Rückmeldungen.
 
Guten Morgen Martin,

Normalerweise entferne ich vor einem NSP-Update nur die in Empfangskonnektoren zugeordneten Gatewayrollen

echt? Habe ich noch nicht in Betracht gezogen, ging bisher immer gut. Snapshot/ Sicherung etc. sind deine Freunde, soweit so klar.

Beim SQL-Express Update zusätzlich die GW-Rolle beenden *check*

Ich habe die Aktualisierung von WS2022 mit MSSQL Express 22 auf die 25er Variante noch vor mir in der Prod, in der Testumgebung (nur eine GW-Rolle mit Downtime) hat es so weit reibungslos funktioniert - wobei auch nicht wirklich viele Daten drauf sind.

Sofern du die Loadbalancer Nodes für den SMTP-Traffic und das Webportal vom zu aktualisierenden GW in Wartung nimmst kannst du das Update doch auch untertägig machen oder habt Ihr Vorgaben zur Redundanz, sodass dies im laufenden Betrieb nicht möglich ist?

LG
Fabian
 
Gibt bei uns nur ein GW. Daher habe ich da immer nur die Chance am Wochenende mit den Updates.
 
Guten Abend,
Normalerweise entferne ich vor einem NSP-Update nur die in Empfangskonnektoren zugeordneten Gatewayrollen
noch nie in den letzten 10 Jahren gemacht.

Ich kann auch noch nicht einschätzen, wie lange es dauern wird, bis das Update (CU3 müsste es sein) überhaupt für die Installation brauchen wird.
Das lässt sich pauschal nur schwer abschätzen, da es letztlich stark von der jeweiligen Infrastruktur und deren Performance abhängt. In meiner Testumgebung dauert der Vorgang allerdings keine 10 Minuten.

Snapshots sollten mit Vorsicht eingesetzt werden und sind meiner Erfahrung nach eher als letztes Mittel zu betrachten.

Je nach Szenario können sie zwar kurzfristig helfen, bringen aber auch Risiken und Nebenwirkungen mit sich (z. B. Performance-Einbußen oder Probleme bei längerer Nutzung). Deshalb würde ich sie nicht als Standardlösung einplanen, sondern nur gezielt und mit Bedacht einsetzen.

Gibt bei uns nur ein GW. Daher habe ich da immer nur die Chance am Wochenende mit den Updates.
Wer es wirklich braucht… Mir würde im Traum nicht einfallen, am Wochenende dafür einzuspringen, wenn es sich um ein vermeintlich kritisches System oder einen Service handelt, für den der Arbeitgeber keine ausreichende Redundanz eingeplant hat.

Wenn etwas geschäftskritisch ist, sollte es entsprechend ausgelegt sein. Inklusive Hochverfügbarkeit und Ausfallsicherheit. Andernfalls ist es schwer zu rechtfertigen, warum solche Themen dann kurzfristig auf Kosten der Freizeit gelöst werden sollen.

Gruß,
Daniel
 
Wenn etwas geschäftskritisch ist, sollte es entsprechend ausgelegt sein. Inklusive Hochverfügbarkeit und Ausfallsicherheit. Andernfalls ist es schwer zu rechtfertigen, warum solche Themen dann kurzfristig auf Kosten der Freizeit gelöst werden sollen.
Da stimme ich Dir beim ersten Teil zu. Die Situation mit den ins RZ outgesourcten Servern und den Kosten dafür ist leider für Entscheider ein wichtiger Punkt. Daher kommt man da nicht auf die Idee, eine Redundanz freizugeben. Und es gab mit dem NSP bisher noch keine kritischen Ausfälle in den letzten 7 Jahren (somit auch kein "Lerneffekt" für die Entscheider).

Zum zweiten Teil - die Stunden werden mit Zuschlägen bezahlt. Habe daher deswegen kein Problem damit.

Snapshots sollten mit Vorsicht eingesetzt werden und sind meiner Erfahrung nach eher als letztes Mittel zu betrachten.

Je nach Szenario können sie zwar kurzfristig helfen, bringen aber auch Risiken und Nebenwirkungen mit sich (z. B. Performance-Einbußen oder Probleme bei längerer Nutzung). Deshalb würde ich sie nicht als Standardlösung einplanen, sondern nur gezielt und mit Bedacht einsetzen.
Kamen bisher auch nie nach einem Update zum Einsatz. Werden "zur Sicherheit" vor den Updates bei heruntergefahrener VM erzeugt. Und ein paar Tage später dann auch schon wieder entfernt. Wie erwähnt haben wir keine Kontrolle über die Hosts, auf denen die VMs laufen. Daher ist es halt unsere Option.

noch nie in den letzten 10 Jahren gemacht.
bezieht sich auf "in Empfangskonnektoren vor einem Update die Zuordnung zur GW-Rolle entfernen" - müsste vor längerer Zeit mal eine Info vom Hersteller gewesen sein.


Wir setzen den NSP seit 7 Jahren ein. Es gab bisher nur nach einem Update ein Problem, weil ein Zertifikat in der NSP-Datenbank irgendwas im Updateprozess "blockiert" hat. Und das ist eher unser Problem mit den Samstagupdates - Hersteller-Support bekomme ich erst am Montag oder ich frage hier im Forum.
 
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